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Interdisziplinäre Intensivmedizin
Für Mehrfach- und Schwerstverletzte, sowie Patienten, die nach einer Operation einer besonders intensiven Therapie oder Überwachung bedürfen, stehen im "Bethesda" eine interdisziplinäre Intensivstation (ICU) und eine Intermediate-Care-Station (IMC) mit insgesamt 36 Betten zur Verfügung. Hier werden pro Jahr 3.900 Behandlungstage mit mehr als 55.000 Beatmungsstunden verzeichnet.
Unter der ärztlichen Leitung von Dr. med. Christian Sparenberg und der pflegerischen Leitung von Reinhard Neeb werden die Patienten mit den modernsten intensivmedizinischen Methoden überwacht und therapiert. Die hoch technisierte Atmosphäre bietet zum einen ein hohes Maß an Sicherheit und Behandlungsqualität, kann aber im Einzelfall bei Patienten und Angehörigen auch Ängste und Unbehagen auslösen. Das ärztliche und pflegerische Team steht Ihnen daher jederzeit zur Verfügung, um Sie über den medizinischen Sachstand sowie über das weitere Vorgehen zu informieren. Ein wichtiges Ziel der Patienten- und Angehörigengespräche ist es, Befürchtungen und Ängste abzubauen, sowie Wünsche und Anregungen aufzunehmen.
Da unser Krankenhaus eine neurochirurgische Abteilung führt, ist die Behandlung von Patienten mit Schädel-Hirn-Verletzungen ein Schwerpunkt der Intensivtherapie. Zudem ist das AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL als Akutklinik („Unfallzentrum West“) und regionales Traumazentrum erster Bezugspunkt für polytraumatisierte Patienten (lebensbedrohlich Mehrfach- und Schwerstverletzte).
Trotz aller unverzichtbarer moderner Technologie wird auf der Intensivstation keine anonyme Apparatemedizin betrieben. Stattdessen steht die menschliche und individuelle Zuwendung zu dem Patienten und seinen Angehörigen im Mittelpunkt.

