1. Bergischer Hirntumortag am 06. Juni, 17:00 Uhr

29. Mai 2019

Vorträge und Spitzentechnologie hautnah: Die Spezialisten für den Hirntumor informieren zu "Fortschritte in der Hirntumortherapie aus neurochirurgischer und strahlentherapeutischer Sicht".

1. Bergischer Hirntumortag im AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL
Hainstr. 35, 42109 Wuppertal
am Donnerstag, 06. Juni 2019 um 17:00 Uhr in der Cafeteria
Weitere Infos: T (0202) 2 90 -0

Das Programm:

Spezialisten für den Hirntumor informieren:
"Aktuelle Therapieverfahren aus neurochirurgischer und strahlentherapeutischer Sicht"

Priv.-Doz. Dr. med. Carla Jung
Chefärztin der Klinik für Neurochirurgie
AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS

Priv.-Doz. Dr. med. Daniel Habermehl
Leitender und Methodenverantwortlicher Arzt Strahlentherapie, radprax

Spitzentechnologie hautnah
Mit Hilfe eines OP-Mikroskops und Neuronavigation können
Besucher an einem Modell eine Hirn-OP simulieren.

Diagnose „Hirntumor“
Betroffene der Selbsthilfegruppe „Frauen und Männer nach Krebs“
berichten über ihr Leben mit der Erkrankung.

Die Veranstaltung findet zum Welthirntumortag der Deutschen Hirntumorhilfe e.V. statt.

Weitere Informationen zum Behandlungsspektrum

Die Diagnose „Hirntumor“ kann jeden treffen und sie ist mit vielen Ängsten verbunden. Allein in Deutschland erkranken laut der Deutschen Hirntumorhilfe jährlich mehr als 8000 Menschen an einem primären gut- oder bösartigen Hirntumor. Bei etwa 10 Prozent aller Krebsarten, wie zum Beispiel beim Brustkrebs oder Lungenkrebs, können zudem symptomatische Absiedlungen im Gehirn, sogenannte Gehirnmetastasen auftreten.

Der Diagnose Hirntumor „den Schrecken nehmen“, das ist auch das Anliegen des 1. Bergischen Hirntumortages am 6. Juni im AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS, „denn Hirntumore sind heute in den meisten Fällen sehr gut behandelbar“, sagt Priv.-Doz. Dr. Carla Jung, Chefärztin der Klinik für Neurochirurgie. „Unsere Klinik arbeitet u.a. mit einem der modernsten Neuronavigationssystemen, in das die präoperative Diagnostik aus MRT und CT eingelesen wird. Zusätzlich können wir mit elektrophysiologischem Monitoring während der OP neurologische Funktionen, wie etwa das Hören oder auch motorische Funktionen, überprüfen und damit das Risiko neurologischer Defizite erheblich verringern. Selbst Tumore, die an schwierigen Stellen des Gehirns liegen, können wir meist mit feinen Instrumenten und durch Ultraschall-Zertrümmerung zerkleinern und entfernen“, so die Neurochirurgin Priv.-Doz. Dr. Jung. 

Im Tumorboard am Bethesda arbeiten Spezialisten fachübergreifend Hand in Hand
Hier gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der Hochpräzisions-Strahlentherapie der radprax im angrenzenden Facharztzentrum und mit den anderen Fachgebieten des Krankenhauses, insbesondere des Neurozentrums. „Alles unter einem Dach, das ist ein großer Vorteil für die Patienten. Damit sind wir in der Lage, alle Hirntumore hier am Standort zu behandeln“, betonen die Chefärztin der Neurochirurgie, Priv.-Doz. Dr. Jung und der Leiter der Strahlentherapie der radprax, Priv.-Doz. Dr. Daniel Habermehl. Und es geht weiter, sagt der Strahlenexperte: „Wir werden Ende diesen Jahres hier im Facharztzentrum eine der modernsten Linearbeschleuniger mit einer Hochpräzisions-Strahlentherapeutischen Ausstattung in Betrieb nehmen und Hirntumore noch zielgenauer und schonender behandeln können.“