Das Brustzentrum informiert: "Naturheilverfahren: Was hilft neben der Krebstherapie?", Di., 25. Sept., 17 Uhr

20. September 2018

Mit einem Gastvortrag informiert Prof. Dr. med. Josef Beuth, Leiter des Instituts zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren an der Universität Köln, am Di., 25. Sept., 17 Uhr in der Cafeteria im AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS, Hainstr. 35, 42109 Wuppertal

Viele Patienten fragen sich nach der Diagnose Krebs, ob es neben der Schulmedizin auch alternative Heilmethoden gibt. Doch was heißt alternativ, was bedeutet komplementär in der Onkologie? Welchen Stellenwert haben Naturheilverfahren in der Krebstherapie? Lindern komplementäre Verfahren Nebenwirkungen?

Der Fragenkatalog zu alternativen Behandlungsmethoden ist lang und für die meisten Betroffenen auch verwirrend. Einige können das Wohlbefinden der Patienten während einer Krebsbehandlung steigern und allgemein kräftigend wirken. Doch es gibt auch eine Vielzahl sogenannter Heilsversprechen in der Alternativmedizin, die entweder unwirksam und teuer oder sogar schädlich sind.
Welche Naturheilverfahren sinnvoll sind, um Nebenwirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie zu lindern, dazu informiert bei der Veranstaltung am 25. September der renommierte Experte Prof. Dr. med. Josef Beuth, Leiter des Instituts zur wissenschaftlichen Evaluation naturheilkundlicher Verfahren an der Universität Köln. Außerdem erhalten Sie Tipps für eine gesunde Ernährung und praktische Übungen zur Steigerung der körperlichen Fitness.

Experten arbeiten fachübergreifend zusammen
Nach dem Vortrag können sich Interessierte bei den Brustpflegeschwestern Romualda Wos und Susanne Loose, der Psychoonkologin Nicole Cochius und der Selbsthilfegruppe MamMUT beraten lassen.
Prof. Dr. Jürgen Hucke, Leiter des Brustzentrums, führt in das Therapiespektrum ein: Im zertifizierten Brustzentrum arbeiten Klinik- und niedergelassene Ärzte, Brustpflegeschwestern, Pflegekräfte, Psychoonkologen, Physiotherapeuten, Sozialarbeiter und Seelsorger eng zusammen. „In unseren Expertenkonferenzen bündeln wir alle Informationen und beraten dann gemeinsam, welche Therapie wir der Patientin empfehlen“, sagt Prof. Hucke.
„Die Behandlung erfolgt immer nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und in Absprache mit den Patientinnen.“