"Der Diabetische Fuß" - Vortrag für interessierte Bürger am Do., 25. Okt., 17 Uhr

18. Oktober 2018

So hilft spezialisierte, fachübergreifende Gefäßmedizin bei Durchblutungsstörungen in den Beinen.

Referent ist Dr. med. Thilo Traska, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Die Füße von Diabetikern brauchen viel Aufmerksamkeit und Pflege, weil Nerven geschädigt sind und die Durchblutung oft nicht mehr richtig funktioniert. Die Folge ist der sogenannte Diabetische Fuß, mit Spätschäden, die bis zu einer Amputation führen können. Aber es gibt Hilfe: Frühzeitiges Erkennen, optimal eingestellte Blutzuckerwerte und die Behandlung der Durchblutungsstörung, der sogenannten Peripheren Arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK)  können das Risiko erheblich reduzieren.

Hand in Hand: Gefäßexperten der verschieden Fachrichtungen arbeiten eng zusammen
Im AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL widmen sich die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, die Klinik für Angiologie und interventionelle Gefäßmedizin, und ein auf Wundmanagement spezialisiertes Team der Behandlung des Diabetischen Fußes. Für die Patienten ist dies ein Plus, da die notwendige Rund-Um-Versorgung unter einem Dach gewährleistet wird. Zudem verfügt das Bethesda über eine der modernsten Angiographieanlagen in NRW.

„Unser oberstes Ziel ist es, eine Amputation zu vermeiden“, erklärt Dr. med. Thilo Traska, Chefarzt der Klinik für Allgemein- , Viszeral- und Gefäßchirurgie. Da die Stadien, der Schweregrad und die Begleiterkrankungen von Patient zu Patient unterschiedlich sind, gibt es keine Pauschalbehandlung, sondern nur individuelle Lösungen. Dafür müssen Hausarzt, Diabetologe, Angiologe und Gefäßchirurg eng zusammenarbeiten. „Ist ein Gefäss verschlossen, haben wir hier im Bethesda die Möglichkeit, den Verschluss interventionell mit Hilfe einer Gefäßfräse, eines Stents oder Ballons zu beseitigen. Sind Blutgefäße derartig geschädigt, dass interventionelle Therapien nicht mehr greifen, kann der Gefäßchirurg eine Gefäßprothese einsetzen“, sagt Gefäßexperte Dr. Traska. „Das individuelle Therapieverfahren besprechen wir mit dem Patienten und fachübergreifend mit allen beteiligten Spezialisten“.