10. Februar 2026
In einem Cardiac Arrest Center sind Strukturen, Abläufe und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Notfallmedizin, Innere Medizin, Anästhesiologie, Unfallchirurgie, Neurologie, Kardiologie und Intensivmedizin klar definiert, um eine bestmögliche Patientenversorgung zu gewährleisten. Grundlage bilden internationale medizinische Leitlinien sowie eine eng verzahnte pflegerische und medizinische Zusammenarbeit.
Zu den Voraussetzungen für die Zertifizierung, die durch den Deutschen Rat für Wiederbelebung (German Resuscitation Council, GRC) festgelegt sind, gehören unter anderem klar geregelte Übergabeprozesse vom Rettungsdienst an das Klinikpersonal, definierte Behandlungsstandards auf der Intensivstation sowie die kontrollierte Thermoregulation nach einer Reanimation. Auch die Einbindung von Angehörigen spielt eine wichtige Rolle. Für alle Abläufe bestehen verbindliche Verfahrensanweisungen, die allen Beteiligten bekannt sind und unmittelbar umgesetzt werden.
„Unser Ziel in der Zusammenarbeit ist es, die Überlebenschancen eines jeden Menschen zu erhöhen und die bestmögliche Lebensqualität für die Betroffenen zu erreichen“, erklärt Oberärztin Sandra Koziarek, Leiterin des CAC im AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL. Um Ergebnisse messbar zu machen, werden alle Fälle von Herz-Kreislauf-Stillstand in ein übergreifendes Register eingepflegt. Zudem tagt mindestens einmal jährlich ein Qualitätszirkel, an dem neben internen Expert:innen auch der Rettungsdienst der Stadt Wuppertal beteiligt ist. Geschäftsführerin Dr. Cornelia Sack gratuliert dem gesamten Team: „Die Zertifizierung als Cardiac Arrest Center ist die sichtbare Anerkennung eines Engagements, das unser Team jeden Tag lebt. Mein Dank gilt dem gesamten Team für die herausragende Arbeit!“
BU: Leiterin des Cardiac Arrest Center, Oberärztin Sandra Koziarek (Foto: 3. v. re.), mit Teamkolleg:innen der Intensiv- und Notfallmedizin und Geschäftsführerin Dr. Cornelia Sack (Foto: re.).
©AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL